Aperol Spritz Mythen im Check: 7 Irrtümer, die den Aperitivo verderben
Stand: 30. September 2026. Das Originalrezept stammt aus Padua und datiert auf das Jahr 1919.
Aperol enthält 11 % Vol. und verbindet Bitterorange, Enzian, Rhabarber und Kräuter. Der Drink gelingt nur mit kalten Zutaten, großem Eis und festem Mischverhältnis.
Das offizielle Maß lautet 3 Teile Prosecco, 2 Teile Aperol, 1 Teil Soda. Umgerechnet sind das 90 ml Prosecco, 60 ml Aperol Aperitivo 0,7l Klassiker, 30 ml Sodawasser.
Mythos 1: Der Spritz braucht nur Aperol und Prosecco
Soda fehlt in vielen Hausrezepten. Ohne Soda liegt der Drink bei rund 11 % Vol. und schmeckt schwer.
Soda senkt den Alkohol auf etwa 8 bis 9 % Vol. im Glas. Soda öffnet die Bitterorange und verlängert den Abgang.
Die Reihenfolge im Weinglas ist Eis, Prosecco, Aperol, Soda, Orangenscheibe. Aperol auf Prosecco gelegt mischt sich ohne Rühren sauber.
Mythos 2: Viel Aperol macht den Drink besser
100 ml Aperol auf 100 ml Prosecco kippt die Balance. Die Bittere deckt die Frucht des Prosecco zu.
60 ml Aperol auf 90 ml Prosecco halten Zucker und Bittere im Gleichgewicht. 30 ml Soda geben die Länge.
Eine halbe Orangenscheibe genügt für ein 300-ml-Glas. Eine ganze Scheibe gibt zu viel Säure an den Drink ab.





